Re:aktion auf Kernaussagen gesellschaftlich relevanter Themen.
Re:flexion über die Prozesse, die die klassische Musikwelt seit Jahren prägen.
Re:sonanz, die im Publikum ausgelöst wird – musikalisch und gedanklich.
Re:spons auf aktuelle Geschehnisse, die die Welt bewegen.
Re:kultivierung von Kammermusik im künstlerisch freien Rahmen.
Re:präsentation einer jungen, kritischen Musiker*innengeneration.

Konzerte

After Dinner Live Music

 

Mo, 26.02.2022
Hotel Edelweiss, Sils-Maria, TBA
Info

Schokoladensaiten

 

Oktober 2022 TBA

Aktuelle Projekte

Schokoaldensaiten

ein Genuss-Konzert

Mit dem Konzertprogramm «Schokoladensaiten» möchten wir dem Publikum die Freude am Geniessen schmackhaft machen.Dank schwelgerischen Werken aus der Romantik und köstlichen handgemachten Pralinen können die Konzertbesucher:innen den Alltag vergessen und sich ganz den Schokoladenseiten des Lebens hingeben. Die Pralinen sind geschmacklich auf die Musik abgestimmt und eröffnen dadurch ein neues  Konzerterlebnis. Unsere Musik kann man dadurch nicht«nur» hören, sondern auch schmecken.

Mitwirkende:

Evamaria Felder (Querflöte)
Deborah Di Marco (Violoncello)
Mirjam Wagner (Klavier)
Susanne Eicher (Confiseurin)

Werke von Charles Edouard Lefèbvre, Claude Debussy, Max Bruch, Carl Reinecke und Philippe Gaubert

Biografien

Authentisch, innovativ und dynamisch das sind die drei Frauen des «Trio Re:». In ihren Projekten nehmen sie Bezug auf das aktuelle Geschehen, finden neue Zugänge zu Altbekanntem oder befassen sich mit ganz persönlichen Themen. Hierzu bilden sie Brücken zu anderen Formen der Kunst und schaffen so interkulturelle Verbindungen. Mit dem Aufbrechen des klassischen Konzertschemas kreieren die Musikerinnen eine neue Nähe zum Publikum, das hautnah an die Musik herangeführt wird.

Evamaria Felder

Einklang mit der Natur. Darin befindet sich Evamaria sehr gerne und geht, um ihn zu erreichen, in den kultivierten Garten oder die unbändige Wildnis.
Verständlichkeit für alle. Musik ist für sie deshalb unumgänglich, weil es eine universelle Sprache ist, die Liebe und Hoffnung spenden kann.
Aufgeschlossen und begeisterungsfähig. Mit diesen Adjektiven würde sich Evamaria selbst am Ehesten beschreiben.
Melodien. Davon darf die Flöte im Orchester immer die schönsten spielen. Wenn das kein Grund ist, dieses Instrument zu wählen…
Authentische Musiker, gutes Essen und der Mensch als faszinierendes Wesen begeistern sie immer wieder aufs Neue.
Rasante Tempi sind auf der Flöte mit Leichtigkeit spielbar. Ein weiterer Grund, weshalb Evamaria das Instrument so mag.
Individualität. Jede Stimme ist wichtig und einzigartig. Jede*r Einzelne hat so einen ganz persönlichen Einfluss auf die musikalische Gestaltung der Kammermusik.
Atmen. Für Evamaria ist die Musik genauso wichtig dafür, wie die sauerstoffgefüllte Luft.

Biografie (lange Version)

Evamaria Felder aus Schüpfheim (Luzern, Schweiz) spielt seit ihrem achten Lebensjahr Flöte. Ihre Studien führten sie erst an die Hochschule für Musik nach Luzern, wo sie bei Charles Aeschlimann und Anne-Laure Pantillon ihren Bachelor absolvierte. Im Anschluss übersiedelte sie nach Wien, um erst bei Hansgeorg Schmeiser und momentan beim Wiener Philharmoniker Walter Auer an der Universität für Musik und darstellende Kunst (MdW) Konzertfach Flöte zu studieren. Weitere Impulse erhielt sie von Karlheinz Schütz, Karin Bonelli, Pirmin Grehl, Verena Bosshart und Sarah Rumer.  Im Bereich der Kammermusik ist sie Mitglied ganz unterschiedlicher und vielseitiger Formationen: Mit dem «Trio Re:» lassen sie und ihre Mitmusikerinnen Kunstsparten verschmelzen, indem sie mit Künstler*innen aus den verschiedensten Bereichen zusammenarbeiten. Das «Duo Lorelei» widmet sich dem breiten musikalischen Repertoire für Flöte und Harfe, das «Trio Mare» demjenigen der Hochklassik. Der Fokus des «Duo Merula» liegt derweil vor allem auf Musikvermittlungskonzerten für Kinder. Weiter ist Evamaria ein Teil der Musik-Theater-Improvisationsgruppe «TaTaTheater» und hat seit mehreren Jahren die musikalische Leitung der Sommerspiele des Kinder-Puppentheaters «Petruschka» in Luzern inne. Seit dem Frühsommer 2022 spielt sie zudem als regelmässige Zuzügerin beim Synchron Stage Orchestra in Wien. 
Ihre musikalischen Engagements führten sie bereits durch zahlreiche europäische Länder – Italien, Belgien, Holland, Deutschland, Österreich. Sie spielt regelmässig am Lucerne Festival und gastierte bereits im Musikverein Wien, in der Tonhalle Zürich, am Luzerner Theater, im KKL Luzern, am Künstlerhaus Boswil, sowie an der Scala Basel. Sie war Sonderpreisträgerin des Schweizer Jugendmusikwettbewerbs und gewann mehrere Kammermusikwettbewerbe. Des Weiteren nahm sie erfolgreich am Valiant Forum-Wettbewerb, am Kuhlau-Wettbewerb sowie an diversen regionalen Musikwettbewerben teil. Zudem war sie Stipendiatin der Stiftung Home Suisse. 
In ihrer Freizeit verbringt Evamaria gerne Zeit mit ihrer Familie oder ihren Freunden, ist im Garten oder der Natur anzutreffen und frönt leidenschaftlich gerne der Kulinarik. 

Deborah Di Marco

Dolcissimo bis doloroso. Die unendlichen Ausdrucksmöglichkeiten und die Klangvielfalt sind die Hauptgründe, weshalb sie das Cello so sehr liebt.
Entdeckerfreude. Ob klassische oder zeitgenössische Musik – das Entdecken des Weges zur eigenen Interpretation ist für Deborah essenziell.
Berührung. Musik vereint und berührt Menschen auf eine Weise, die nicht in Worte zu fassen ist. Deshalb ist sie für Deborah unverzichtbar.
Ohne Worte kommunizieren. Bei der kammermusikalischen, nonverbalen Kommunikation lernt man viel mehr über andere Menschen, als beim simplen Gespräch.
Ruhe. Diese sucht Deborah neben der Musik. Und sie findet sie in der Natur, in Fachliteratur jeglicher Richtung und beim Yoga.
Ausdrucksstärke und Ideenreichtum. Diese beiden Eigenschaften mag sie an sich selbst am liebsten.
Haut, darunter gehende Momente. Dass Deborah diese beim Musizieren mit anderen Menschen teilen kann, bedeutet ihr besonders viel.

Biografie (lange Version)

Deborah Di Marco stammt aus Aarau (Aargau, Schweiz) und spielt seit ihrem zehnten Lebensjahr Cello. Sie studierte erst erfolgreich an der Hochschule für Musik in Luzern bei Christian Poltéra und erlangte dort ihr Bachelor-Diplom. Im Sommer 2022 schloss sie an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) ihr Masterstudium Musikpädagogik mit Hauptfach Violoncello bei Martina Schucan mit Auszeichnung ab. Vor Beginn eines zweiten Masterstudiums nimmt sich Deborah ein Jahr Zeit, um der Realisierung eigener Projekte nachzugehen. Sie besuchte Meisterkurse bei Patrick Demenga, Jens Peter Maintz, Jacob Shaw und Torleif Thedéen und erhielt auch von der Bratschistin Isabel Charisius wegweisende Impulse. 
Die Arbeit in Orchestern und Kammermusikformationen liegen der Cellistin sehr am Herzen. So war sie während mehreren Jahren Stimmführerin im Jugendsinfonieorchester Aargau (JSAG) und ist momentan Stimmführerin bei der «Camerata resonart», die zweimal jährlich interessante Programme zur Aufführung bringt. Zu weiteren Stationen zählt das Kammerorchester «Ars Excelsis», mit dem sie auch schon solistisch in Erscheinung trat. Kammermusikalisch ist sie im «Trio Re:» und in einem Quartett, welches gerade Form annimmt, aktiv. In ihrer Kammermusik-Laufbahn brachte sie bereits diverse Werke zur Uraufführung. Im Rahmen des Spitzenförderungsprogramms des Kantons Aargau gehört zudem auch eine CD-Einspielung zu ihrem Palmarès. 
Konzertreisen führten sie ins nahe Ausland – nach Deutschland, Österreich und Italien. Ausserdem gehören das KKL Luzern und das Künstlerhaus Boswil zu ihren bereits bespielten Stationen. In ihrer jungen Karriere arbeitete sie bereits mit zahlreichen Solist*innen zusammen. Dazu zählen Ning Kam, Sebastian Manz, Antonio Meneses, Valentine Michaud, Iiro Rantala und Oliver Schnyder. Sie gewann diverse Auszeichnungen am Schweizer Jugendmusikwettbewerb – sowohl solistisch, wie auch mit Kammermusikformationen –, sowie einen ersten Preis am Aargauer Musikwettbewerb. 
Momentan widmet sich Deborah vor allem der Kammermusik und der Pädagogik. Seit 2021 unterrichtet sie privat und an der Musikschule Erzbachtal. In der Freizeit nimmt sie auch gerne Abstand von der Musik und sucht die Stille, die sie in der Natur oder im Yoga findet. Ausserdem kocht sie gerne, geht auf Reisen und liest Fachliteratur diverser Richtungen. 

Mirjam Wagner

Magie. Mirjam mag die einzigartige Spannung und Stimmung auf der Bühne, im kammermusikalischen Rahmen etwas Magisches zu kreieren, das nur im Dialog mit anderen Künstler*innen entstehen kann.
Impulsiv, spontan, offen und humorvoll. Dies sind, wenn es nach ihr geht, ihre tollsten Attribute.
Reflexion der Geschichte. Egal ob «klassisch» oder zeitgenössisch – für Mirjam ist die Musik ein Spiegel der Zeit und deshalb unverzichtbar.
Jazz, Joggen und Jalapeños. In ihrer Freizeit hört sie gerne Musik der unterschiedlichsten Genres, ist in der Natur oder wird kulinarisch aktiv.
Alle möglichen Klangfarben kann man mit ihrem Instrument erzeugen. Dies war auch der Grund, weshalb Mirjam mit dem Klavierspiel begann; es beinhaltet das ganze Orchester.
Menschen verbinden, ansprechen und berühren. Fast nichts vermag dies so gut, wie die Musik, weshalb es für Mirjam das zentrale Element ebendieser ist.

Biografie (lange Version)

Mirjam Wagner, geboren in Lörrach (Baden-Württemberg, Deutschland), erhielt mit acht Jahren erstmals Klavierunterricht. Im Alter von 16 Jahren absolvierte sie die Klasse für Studienvorbereitung an der Musikakademie Basel. Darauf begann sie ihr Bachelorstudium an der Hochschule für Musik in Luzern bei Florian Hoelscher. Im Anschluss studierte sie im Master Kirchenmusik mit Hauptfach Orgel und schliesst im Sommer das Masterstudium Klavier- und Orgelpädagogik bei Susanne Z’Graggen und Edward Rushton ab, ebenfalls in Luzern. Zusätzlich zum Studium erhielt sie von Guy Bovet, Naji Hakim und Massimiliano Raschetto weitere Impulse. 
Sie ist regelmässig als Liedbegleiterin und Korrepetitorin von Chören tätig. Ausserdem ist sie Mitglied der Kammermusikformation «Trio Re:». 
Ihre musikalischen Tätigkeiten führten sie bereits nach Palästina, Ungarn, Frankreich, Italien, Spanien und die USA. Sie trat des Weiteren beim «Festival de Musique» in Colmar, bei den «Solitude Konzerten» am Schloss Solitude zu Stuttgart, bei den Kammerkonzerten Efringen-Kirchen und den Mendelssohntagen Aarau auf. Zu den bereits von ihr bespielten Konzertsälen zählen die Carnegie Hall in New York, das KKL Luzern, das Konzert Theater Bern sowie das Stadtcasino Basel. Ausserdem spielte sie als Organistin in der Jesuitenkirche Luzern, der Stiftskirche Beromünster und dem Berner Münster. Überdies erhielt sie die Möglichkeit, Radio- und Fernsehgottesdienste des Schweizer Radios und Fernsehens (SRF) musikalisch zu begleiten. Als Pianistin erreichte sie 2012 beim Bundeswettbewerb «Jugend musiziert» einen ersten Preis mit Höchstpunktzahl. 2019 gewann sie zudem den Alois Koch-Preis. 
Zurzeit arbeitet sie als Klavierlehrerin an der Musikschule Einsiedeln. Des Weiteren hat sie seit September 2020 eine Stelle als Klosterorganistin am Kloster Einsiedeln inne. In diesem Rahmen absolviert sie einen Improvisationsstudiengang am Pontificio Istituto di Musica Sacra in Rom bei P. Theo Flury. Zudem bringt sie mit ihrem selbst konzipierten «Orgelzwerg» das mächtige Instrument den Kindern näher. 
Auch in ihrer Freizeit setzt sie sich gerne mit Musik auseinander und hört die unterschiedlichsten Musikstile. Ausserdem kocht und liest sie gerne und findet ihre innere Ruhe in der Natur. 

Kontakt

Allgemeine Infos und Fragen an:
info@triore.ch

Sie möchten unser Trio finanziell unterstützen?
Luzerner Kantonalbank
CH14 0077 8211 8914 8200 1

Herzlichen Dank für die grosszügige Unterstützung

Saison 2022: Kulturkommission Suhr, Migros Kulturprozent, Schüller Stiftung, Gemeinnützige Gesellschaft Luzern, Kulturförderung Kanton Nidwalden, Neue Aargauer Kantonalbank, Monika Widmer Stiftung, Strebi Stiftung, Josef Müller Stiftung Muri, Edwin Fischer-Stiftung, Geert und Lore Blanken-Schlemper-Stiftung, Regionalkonferenz Kultur Region Luzern, Dätwyler Stiftung

Fotos: Katja Bachmann, Martin Dominik Zemp

X