Re:aktion auf Kernaussagen gesellschaftlich relevanter Themen.
Re:flexion über die Prozesse, die die klassische Musikwelt seit Jahren prägen.
Re:sonanz, die im Publikum ausgelöst wird – musikalisch und gedanklich.
Re:spons auf aktuelle Geschehnisse, die die Welt bewegen.
Re:kultivierung von Kammermusik im künstlerisch freien Rahmen.
Re:präsentation einer jungen, kritischen Musiker*innengeneration.

Aktuelle Projekte

Pastorella

Warme Klänge in der kalten Jahreszeit

Evamaria Felder (Querflöte) und Mirjam Wagner (Orgel) stellen die Orgelkammermusik – ein selten gehörtes Feld der klassischen Musik – ins Zentrum des Winterprogramms PASTORELLA. Im Wechselspiel mit winterlichen Texten kreieren die Musikerinnen eine wohlig warme und intime Gesamtstimmung, die der kalten Jahreszeit Farbe gibt. Das Programm reicht von Johann Sebastian Bach und seinen barocken Zeitgenossen bis zu Gabriel Fauré und Mel Bonis in die Spätromantik.

Angst und Vertrauen

Angst macht ohnmächtig und handlungsunfähig. Angst ist ansteckend. Angst macht einsam. Angst destabilisiert. Angst tötet. Wie gelangen wir vom Zustand der Angst, welcher wie ein Nebel wirkt, sich ausbreitet und unseren Blick verfälscht, in den Zustand des Vertrauens, in welchem wir akzeptieren können, Vertrauen haben und glauben? Wie können wir vertrauen trotz Unsicherheiten?

Mitwirkende:

Evamaria Felder (Querflöte)
Deborah Di Marco (Violoncello)
Mirjam Wagner (Klavier)
Alice D’Angelo (Tanz)
Giorgia Lolli (Tanz)

Werke von: Felix Mendelssohn-Bartholdy, Jaques Ibert, Peteris Vasks, Rudolf Jungwirt, Philippe Gaubert, Eugene Goossens.

Konzerte

Pastorella

Freitag, 11.12.2020 19:30 Uhr
Kath. Pfarrkirche Schüpfheim, LU

Samstag, 12.12.2020 19:30 Uhr
Ref. Kirche Frick, AG

Sonntag, 27.12.2020 17:00 Uhr
Kath. Kirche Hergiswil, LU

Samstag, 23.01.2021 17:00 Uhr
Ref. Kirche Wynau, BE

Sonntag, 07.02.2021 17.00 Uhr
Ref. Kirche Huttwil, BE

Angst und Vertrauen

Freitag, 12.02.2021 19.30 Uhr
Toni-Areal Zürich, Saal 1

Samstag, 13.02.2021 um 19.30 Uhr
Neubad Luzern

Sonntag, 14.02.2021 17.00 Uhr
Kultur- und Kongresshaus Aarau

Biografien

Authentisch, innovativ und dynamisch – das sind die drei Frauen des Trio Re:. In ihren Projekten nehmen sie Bezug auf das aktuelle Geschehen, existenzielle Fragen der Gesellschaft oder die Natur. Hierzu bilden sie Brücken zu anderen Formen der Kunst und schaffen so interkulturelle Verbindungen. Mit dem Aufbrechen des klassischen Konzertschemas kreieren die Musikerinnen eine neue Nähe zum Publikum, das hautnah an die Musik herangeführt wird.

Evamaria Felder

Einklang mit der Natur. Darin befindet sich Evamaria sehr gerne und geht, um ihn zu erreichen, in den kultivierten Garten oder die unbändige Wildnis.
Verständlichkeit für alle. Musik ist für sie deshalb unumgänglich, weil es eine universelle Sprache ist, die Liebe und Hoffnung spenden kann.
Aufgeschlossen und begeisterungsfähig. Mit diesen Adjektiven würde sich Evamaria selbst am Ehesten beschreiben.
Melodien. Davon darf die Flöte im Orchester immer die schönsten spielen. Wenn das kein Grund ist, dieses Instrument zu wählen…
Authentische Musiker, gutes Essen und der Mensch als faszinierendes Wesen begeistern sie immer wieder aufs Neue.
Rasante Tempi sind auf der Flöte mit Leichtigkeit spielbar. Ein weiterer Grund, weshalb Evamaria das Instrument so mag.
Individualität. Jede Stimme ist wichtig und einzigartig. Jede*r Einzelne hat so einen ganz persönlichen Einfluss auf die musikalische Gestaltung der Kammermusik.
Atmen. Für Evamaria ist die Musik genauso wichtig dafür, wie die sauerstoffgefüllte Luft.

Biografie (lange Version)

Evamaria Felder (*1994) aus Schüpfheim (Luzern, Schweiz) spielt seit ihrem achten Lebensjahr Flöte. Ihre Studien führten sie erst an die Hochschule für Musik nach Luzern, wo sie bei Charles Aeschlimann und Anne-Laure Pantillon ihren Bachelor absolvierte. Im Anschluss übersiedelte sie nach Wien, um erst bei Hansgeorg Schmeiser und momentan beim Wiener Philharmoniker Walter Auer an der Universität für Musik und darstellende Kunst (MdW) Konzertfach Flöte zu studieren. Weitere Impulse erhielt sie von Karin Bonelli, Pirmin Grehl, Verena Bosshart, Sarah Rumer und Karlheinz Schütz.
Während jeweils fünf Jahren war sie Soloflötistin und Präsidentin des Zentralschweizer Jugendsinfonieorchesters (ZJSO), sowie Soloflötistin des Jugendsinfonieorchesters Aargau (JSAG). Im Bereich der Kammermusik ist sie Mitglied des «Trio Re:» in der Schweiz, des «AoiUmi Trio» in Wien, der Musik-Improvisationsgruppe «TaTaTheater» und bildet zusammen mit der Harfenistin Joanna Thalmann das «Duo flarpa». Regelmässig ist sie auch bei diversen Orchestern als Solistin zu Gast. Ferner wirkte sie bei diversen Musical-Produktionen – darunter »Cats«, »Oliver Twist« und »Luzerner Mordnacht« –, Operetten-Inszenierungen und CD-Aufnahmen mit.
Ihre musikalischen Engagements führten sie bereits durch zahlreiche europäische Länder – Italien, Belgien, Holland, Deutschland, Österreich – und gar bis nach Saudi-Arabien. Sie spielt regelmässig am Lucerne Festival und gastierte bereits in der Tonhalle Zürich, am Luzerner Theater, im KKL Luzern, am Künstlerhaus Boswil, sowie an der Scala Basel.
Dabei arbeitete sie bereits mit zahlreichen, international renommierten Solist*innen zusammen. Dazu zählen Noëlle Grüebler, Sebastian Manz, Iiro Rantala, Edicson Ruiz, Jacob Shaw und die Schweizer Rapperin und Beatboxerin Steff la Cheffe.
Sie war Sonderpreisträgerin des Schweizer Jugendmusikwettbewerbs und gewann mehrere Kammermusikwettbewerbe. Des Weiteren nahm sie erfolgreich am Valiant Forum-Wettbewerb, sowie an diversen regionalen Musikwettbewerben teil. Sie war Stipendiatin der Geert und Lore Blanken-Schlemper-Stiftung und der Haiku Stiftung. Ausserdem war sie als Präsidentin des Zentralschweizer Jugendsinfonieorchesters (ZJSO) mitverantwortlich für den Gewinn des Förderpreises der Albert Koechlin Stiftung (AKS) und den Gewinn des Valiant Orchester-Wettbewerbs.
Zurzeit widmet sie sich Kinderkonzerten, der Musikphysiologie und der Kammermusik. In ihrer Freizeit verbringt Evamaria gerne Zeit mit ihrer Familie oder ihren Freunden, ist im Garten oder der Natur, kocht leidenschaftlich gerne – schreckt dabei auch vor Experimenten nicht zurück – und schaut informative Dokumentarfilme.

Deborah Di Marco

Dolcissimo bis doloroso. Die unendlichen Ausdrucksmöglichkeiten und die Klangvielfalt sind die Hauptgründe, weshalb sie das Cello so sehr liebt.
Entdeckerfreude. Ob klassische oder zeitgenössische Musik – das Entdecken des Weges zur eigenen Interpretation ist für Deborah essenziell.
Berührung. Musik vereint und berührt Menschen auf eine Weise, die nicht in Worte zu fassen ist. Deshalb ist sie für Deborah unverzichtbar.
Ohne Worte kommunizieren. Bei der kammermusikalischen, nonverbalen Kommunikation lernt man viel mehr über andere Menschen, als beim simplen Gespräch.
Ruhe. Diese sucht Deborah neben der Musik. Und sie findet sie in der Natur, in Fachliteratur jeglicher Richtung und beim Yoga.
Ausdrucksstärke und Ideenreichtum. Diese beiden Eigenschaften mag sie an sich selbst am liebsten.
Haut, darunter gehende Momente. Dass Deborah diese beim Musizieren mit anderen Menschen teilen kann, bedeutet ihr besonders viel.

Biografie (lange Version)

Deborah Di Marco (*1996) stammt aus Aarau (Aargau, Schweiz) und spielt seit ihrem zehnten Lebensjahr Cello. Im Sommer 2020 schloss sie ihr Bachelorstudium an der Hochschule für Musik in Luzern bei Christian Poltéra erfolgreich ab und befindet sich nun im Masterstudium Musikpädagogik mit Hauptfach Violoncello an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bei Martina Schucan. Sie besuchte Meisterkurse bei Patrick Demenga, Jens Peter Maintz, Jacob Shaw und Torleif Thedéen und erhielt auch von der Bratschistin Isabel Charisius wegweisende Impulse.
Die Arbeit in Orchestern und Kammermusikformationen liegen der Cellistin sehr am Herzen. So war sie während mehreren Jahren Stimmführerin im Jugendsinfonieorchester Aargau (JSAG) und ist momentan Stimmführerin bei den Jungen Zürcher Harmonikern, welche zweimal jährlich interessante Programme zur Aufführung bringen. Zu weiteren Stationen zählt auch das Kammerorchester «Ars Excelsis», mit dem sie auch schon solistisch in Erscheinung trat. Kammermusikalisch ist sie zurzeit im «Trio Re:» aktiv. Sie spielt jedoch immer wieder in diversen Kammermusikprojekten mit klassischer und moderner Musik mit und brachte so auch schon diverse Werke zur Uraufführung. Im Rahmen des Spitzenförderungsprogramms des Kantons Aargau gehört auch bereits eine CD-Einspielung zu ihrem Palmarès.
Konzertreisen führten sie bereits ins nahe Ausland – nach Deutschland, Österreich und Italien. Ausserdem gehören das KKL Luzern und das Künstlerhaus Boswil zu ihren bereits bespielten Stationen.
In ihrer jungen Karriere arbeitete sie bereits mit zahlreichen Solist*innen zusammen. Dazu zählen Ning Kam, Sebastian Manz, Antonio Meneses, Valentine Michaud, Iiro Rantala und Oliver Schnyder.
Sie gewann diverse Auszeichnungen am Schweizer Jugendmusikwettbewerb – sowohl solistisch, wie auch mit Kammermusikformationen, sowie einen ersten Preis am Aargauer Musikwettbewerb.
Neben dem Studium widmet sich Deborah momentan vor allem der Kammermusik und der Pädagogik. Ab 2021 unterrichtet sie in einem kleinen Pensum an der Musikschule Erzbachtal. In der Freizeit nimmt sie auch gerne mal Abstand von der Musik und sucht die Stille, die sie in der Natur oder im Yoga findet. Ausserdem kocht sie gerne für Familie und Freunde, geht auf Reisen und liest Fachliteratur diverser Richtungen.

Mirjam Wagner

Magie. Mirjam mag die einzigartige Spannung und Stimmung auf der Bühne, im kammermusikalischen Rahmen etwas Magisches zu kreieren, das nur im Dialog mit anderen Künstler*innen entstehen kann.
Impulsiv, spontan, offen und humorvoll. Dies sind, wenn es nach ihr geht, ihre tollsten Attribute.
Reflexion der Geschichte. Egal ob «klassisch» oder zeitgenössisch – für Mirjam ist die Musik ein Spiegel der Zeit und deshalb unverzichtbar.
Jazz, Joggen und Jalapeños. In ihrer Freizeit hört sie gerne Musik der unterschiedlichsten Genres, ist in der Natur oder wird kulinarisch aktiv.
Alle möglichen Klangfarben kann man mit ihrem Instrument erzeugen. Dies war auch der Grund, weshalb Mirjam mit dem Klavierspiel begann; es beinhaltet das ganze Orchester.
Menschen verbinden, ansprechen und berühren. Fast nichts vermag dies so gut, wie die Musik, weshalb es für Mirjam das zentrale Element ebendieser ist.

Biografie (lange Version)

Mirjam Wagner (*1995), geboren in Lörrach (Baden-Württemberg, Deutschland), erhielt mit acht Jahren erstmals Klavierunterricht. Bereits im Alter von 16 Jahren absolvierte sie die Klasse für Studienvorbereitung an der Musikakademie Basel. Darauf begann sie ihr Bachelorstudium an der Hochschule für Musik in Luzern bei Florian Hoelscher. Im Anschluss studierte sie im Master Kirchenmusik mit Hauptfach Orgel und befindet sich nun im Masterstudium Klavier- und Orgelpädagogik bei Susanne Z’Graggen, ebenfalls in Luzern. Zusätzlich zum Studium erhielt sie von Guy Bovet, Naji Hakim und Massimiliano Raschetto weitere Impulse.
Seit mehreren Jahren wird sie regelmässig als Korrepetitorin von Chören engagiert und tritt als Liedbegleiterin in Erscheinung. Ausserdem ist sie Mitglied der Kammermusikformation «Trio Re:».
Ihre musikalischen Tätigkeiten führten sie bereits nach Palästina, Ungarn, Frankreich, Italien, Spanien und die USA. Sie trat des Weiteren beim «Festival de Musique» in Colmar, bei den «Solitude Konzerten» am Schloss Solitude zu Stuttgart, bei den Kammerkonzerten Efringen-Kirchen und den Mendelssohntagen Aarau auf. Zu den bereits von ihr bespielten Konzertsälen zählen die Carnegie Hall in New York, das KKL Luzern, das Konzert Theater Bern sowie das Stadtcasino Basel. Ausserdem spielt sie als Organistin wiederkehrend in der Jesuitenkirche Luzern und der Stiftskirche Beromünster. Überdies erhielt sie die Möglichkeit, Radio- und Fernsehgottesdienste des Schweizer Radios und Fernsehens (SRF) musikalisch zu begleiten.
Als Pianistin erreichte sie bereits 2012 beim Bundeswettbewerb «Jugend musiziert» einen ersten Preis mit Höchstpunktzahl. 2019 gewann sie zudem einen ersten Preis der Albert Koch-Stiftung.
Zurzeit arbeitet sie als Klavierlehrerin an der Musikschule Einsiedeln. Des Weiteren hat sie seit September 2020 eine Stelle als Klosterorganistin am Kloster Einsiedeln inne – als erste Frau und erst als zweite weltliche Person überhaupt! In diesem Rahmen besucht sie auch Improvisationsunterricht bei Pater Theo Flury, der regelmässig auch im Vatikan unterrichtet. Ausserdem bringt sie mit ihrem selbst konzipierten «Orgelzwerg» das mächtige Instrument den Kindern näher. Auch in ihrer Freizeit setzt sie sich gerne mit Musik auseinander und hört die unterschiedlichsten Musikstile. Sie kocht, liest und bewegt sich gerne in der Natur.

Kontakt

Booking Agentur: Why Not? Agency
www.whynotagency.ch

Zuständig für Konzertanfragen: Silvan Setz
silvan@whynotagency.ch

Allgemeine Infos und Fragen an:
info@triore.ch

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Herzlichen Dank für die grosszügige Unterstützung

Saison 2020: Migros Kulturprozent, Schüller Stiftung, Gemeinnützige Gesellschaft Luzern, Kulturförderung Kanton Nidwalden, Neue Aargauer Kantonalbank

Fotos: Katja Bachmann

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