Re:aktion auf Kernaussagen gesellschaftlich relevanter Themen.
Re:flexion über die Prozesse, die die klassische Musikwelt seit Jahren prägen.
Re:sonanz, die im Publikum ausgelöst wird – musikalisch und gedanklich.
Re:spons auf aktuelle Geschehnisse, die die Welt bewegen.
Re:kultivierung von Kammermusik im künstlerisch freien Rahmen.
Re:präsentation einer jungen, kritischen Musiker*innengeneration.

Konzerte

Schokoladensaiten

 Freitag 14.10.2022 19:30 Uhr
Minnie-Hauk-Saal, 6005 Luzern
Tickets

Sonntag 16.10.2022 17:00 Uhr
Restaurant Krone, 6060 Sarnen
Tickets

Samstag 19.11.2022 19:30 Uhr
Gemeindesaal Adler, 6170 Schüpfheim
Tickets

Sonntag 20.11.2022 17:00 Uhr
Kloster Werthenstein, 6106 Werthenstein
Info

Freitag 25.11.2022 19:30 Uhr
Rathaussaal Brugg, 5200 Brugg
Tickets

Aktuelle Projekte

Schokoaldensaiten

Ein Genuss-Konzert

Mit dem Konzertprogramm «Schokoladensaiten» möchten wir dem Publikum die Freude am Geniessen schmackhaft machen.Dank schwelgerischen Werken aus der Romantik und köstlichen handgemachten Pralinen können die Konzertbesucher:innen den Alltag vergessen und sich ganz den Schokoladenseiten des Lebens hingeben. Die Pralinen sind geschmacklich auf die Musik abgestimmt und eröffnen dadurch ein neues  Konzerterlebnis. Unsere Musik kann man dadurch nicht«nur» hören, sondern auch schmecken.

Mitwirkende:

Evamaria Felder (Querflöte)
Josep-Oriol Miró Cogul (Violoncello)
Mirjam Wagner (Klavier)
Susanne Eicher (Confiseurin)

Werke von Charles Edouard Lefèbvre, Claude Debussy, Max Bruch, Carl Reinecke und Philippe Gaubert

Biografien

Authentisch, innovativ und dynamisch das sind die drei Menschen des «Trio Re:». In ihren Projekten nehmen sie Bezug auf das aktuelle Geschehen, finden neue Zugänge zu Altbekanntem oder befassen sich mit ganz persönlichen Themen. Hierzu bilden sie Brücken zu anderen Formen der Kunst und schaffen so interkulturelle Verbindungen. Mit dem Aufbrechen des klassischen Konzertschemas kreieren die Musiker*Innen eine neue Nähe zum Publikum, das hautnah an die Musik herangeführt wird.

Evamaria Felder

Einklang mit der Natur. Darin befindet sich Evamaria sehr gerne und geht, um ihn zu erreichen, in den kultivierten Garten oder die unbändige Wildnis.
Verständlichkeit für alle. Musik ist für sie deshalb unumgänglich, weil es eine universelle Sprache ist, die Liebe und Hoffnung spenden kann.
Aufgeschlossen und begeisterungsfähig. Mit diesen Adjektiven würde sich Evamaria selbst am Ehesten beschreiben.
Melodien. Davon darf die Flöte im Orchester immer die schönsten spielen. Wenn das kein Grund ist, dieses Instrument zu wählen…
Authentische Musiker, gutes Essen und der Mensch als faszinierendes Wesen begeistern sie immer wieder aufs Neue.
Rasante Tempi sind auf der Flöte mit Leichtigkeit spielbar. Ein weiterer Grund, weshalb Evamaria das Instrument so mag.
Individualität. Jede Stimme ist wichtig und einzigartig. Jede*r Einzelne hat so einen ganz persönlichen Einfluss auf die musikalische Gestaltung der Kammermusik.
Atmen. Für Evamaria ist die Musik genauso wichtig dafür, wie die sauerstoffgefüllte Luft.

Biografie

Evamaria Felder aus Schüpfheim (LU) spielt seit ihrem achten Lebensjahr Flöte. Ihre Studien führten sie erst an die Hochschule für Musik nach Luzern, wo sie bei Charles Aeschlimann und Anne-Laure Pantillon ihren Bachelor absolvierte. Im Anschluss übersiedelte sie nach Wien, um beim Soloflötist der Wiener Philharmoniker Walter Auer an der Universität für Musik und darstellende Kunst (MdW) Konzertfach Flöte zu studieren. Im Sommer 2022 schloss sie erfolgreich das Studium mit dem Magisterdiplom ab und studiert nun im Master Kammermusik bei Gottfried Pokorny ebenfalls in Wien.

Im Bereich der Kammermusik ist sie Mitglied des «Trio Re:» und des «Duo Merula» in der Schweiz, sowie des «Duo Lorelei». An den vielen Kammermusikprojekten mag sie die ausgewogene Mischung von Individualität des eigenen Instruments und Homogenität der Gruppe. Auch in ihren weiteren Projekten sind diese Elemente zentral: Sie ist Teil der Musik-Improvisationsgruppe «TaTaTheater», hat seit mehreren Jahren die musikalische Leitung der Sommerspiele des Kinder-Puppentheaters «Petruschka» in Luzern inne und realisiert die Klanginstallation “Sonus” in den Kirchen der Schweiz.

Die diplomierte Mentaltrainerin arbeitet als Coach und gibt regelmässig Auftrittstrainings und Musikphysiologiekurse. Als ausgebildete Montessori-Pädagogin konzipiert sie eigene Kinderkonzerte, arbeitet in einer Waldspielgruppe und gibt Sommerkurse. In ihrer Freizeit verbringt Evamaria gerne Zeit mit ihrer Familie oder ihren Freunden, ist im Garten oder der Natur anzutreffen und frönt leidenschaftlich gerne der Kulinarik.

Josep-Oriol Miró Cogul

Biografie

Josep-Oriol Miró wurde in Tarragona (Spanien) geboren. Er studierte erst an der Escola Superior de Música de Catalunya in Barcelona. Dort erlangte er sein Diplom im Fach Violoncello bei Damián Martínez, sowie im Fach Kammermusik beim Cuarteto Casals und Kennedy Moretti. Anschliessend studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Leonid Gorokhov und dem Szymanowski Quartett, sowie an der Musik-Akademie Basel bei Rainer Schimdt (Hagen Quartett).

Zurzeit ist er Stimmführer im Neuen Orchester Basel sowie in der Camerata Da Vinci und spielt in diversen Schweizer Orchestern als Zuzüger – darunter die Basel Sinfonietta oder das Argovia Philharmonic.

Josep-Oriol ist in mehreren Kammermusik-Gruppen aktiv. Dazu zählen etwa das «Komkrei Trio», das «Espresso Tango Trio» und weitere flexible Formationen, deren Stile von Klassik über Tango bis zu keltischer Volksmusik reichen. Die Kammermusik bietet für ihn die Möglichkeit, sich, nicht nur als Musiker, sondern auch als Mensch, weiterzuentwickeln, und das Gleichgewicht zwischen Aktion und Reaktion zu kultivieren.

Der Cellist wirkt als pädagogischer Koordinator der NOB Academy, in deren Rahmen er Online-Kurse für privilegierte Studierende aus Südamerika anbietet. Hinzu kommen wiederkehrende Engagements im Rahmen von Meisterkursen. In seiner Freizeit verbringt er gerne Zeit mit Familie und Freunden und findet den Ausgleich bei ausgedehnten Spaziergängen in der Natur. Ausserdem gilt sein Interesse der Psychologie.

Mirjam Wagner

Magie. Mirjam mag die einzigartige Spannung und Stimmung auf der Bühne, im kammermusikalischen Rahmen etwas Magisches zu kreieren, das nur im Dialog mit anderen Künstler*innen entstehen kann.
Impulsiv, spontan, offen und humorvoll. Dies sind, wenn es nach ihr geht, ihre tollsten Attribute.
Reflexion der Geschichte. Egal ob «klassisch» oder zeitgenössisch – für Mirjam ist die Musik ein Spiegel der Zeit und deshalb unverzichtbar.
Jazz, Joggen und Jalapeños. In ihrer Freizeit hört sie gerne Musik der unterschiedlichsten Genres, ist in der Natur oder wird kulinarisch aktiv.
Alle möglichen Klangfarben kann man mit ihrem Instrument erzeugen. Dies war auch der Grund, weshalb Mirjam mit dem Klavierspiel begann; es beinhaltet das ganze Orchester.
Menschen verbinden, ansprechen und berühren. Fast nichts vermag dies so gut, wie die Musik, weshalb es für Mirjam das zentrale Element ebendieser ist.

Biografie

Mirjam Wagner, geboren in Lörrach (D), erhielt mit acht Jahren erstmals Klavierunterricht. Im Alter von 16 Jahren absolvierte sie die Klasse für Studienvorbereitung an der Musikakademie Basel. Darauf begann sie ihr Bachelorstudium an der Hochschule für Musik in Luzern bei Florian Hoelscher. Im Anschluss studierte sie im Master Kirchenmusik mit Hauptfach Orgel und schloss im Sommer 22 das Masterstudium Klavier- und Orgelpädagogik bei Susanne Z’Graggen und Edward Rushton ab, ebenfalls in Luzern.

Bereits während ihres Bachelorstudiums gastierte sie an diversen Musikfestivals und spielte unter anderem in der Carnegie Hall in New York. Sie ist regelmässig als Liedbegleiterin und Korrepetitorin von Chören tätig und arbeitet seit 2018 als Klavier- und Orgellehrerin an der Musikschule Einsiedeln. Des Weiteren hat sie seit September 2020 eine Stelle als Organistin am Kloster Einsiedeln inne und absolviert in diesem Rahmen einen Improvisationslehrgang bei P. Theo Flury am Pontificio Istituto di Musica Sacra in Rom. Sie spielt regelmässig Kammermusik-Projekte in diversen Formationen. Darunter musiziert sie seit 2019 aktiv im „Trio Re:“ und seit drei Jahren im Kindermusiktheater „Puppentheater Petruschka“ mit. Daran mag sie die Magie, die Spannung und die Stimmung, die man in der kleinen Gruppe auf der Bühne kreieren kann – und die sich beim Musizieren alleine oft nicht einstellt. Besonders am Herzen liegen ihr Kinder- und Familienkonzerte, beispielsweise der von ihr selbst konzipierte «Orgelzwerg».

Auch in ihrer Freizeit setzt sie sich gerne mit Musik auseinander und hört die unterschiedlichsten Musikstile. Ausserdem kocht und liest sie gerne und findet ihre innere Ruhe in der Natur und verbringt gerne Zeit mit ihrer Familie..

 

 

 

 

Kontakt

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Saison 2022: Kulturkommission Suhr, Migros Kulturprozent, Schüller Stiftung, Gemeinnützige Gesellschaft Luzern, Kulturförderung Kanton Nidwalden, Neue Aargauer Kantonalbank, Monika Widmer Stiftung, Strebi Stiftung, Josef Müller Stiftung Muri, Edwin Fischer-Stiftung, Geert und Lore Blanken-Schlemper-Stiftung, Regionalkonferenz Kultur Region Luzern, Dätwyler Stiftung

Fotos: Martin Dominik Zemp

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